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Malta für Auswanderer
EU · englischsprachig · Mittelmeer auf 316 Quadratkilometern
Malta ist das kleinste EU-Land und für Auswanderer einer der bequemsten Einstiege in den Süden: Englisch ist Amtssprache, die Wege sind kurz, die Community international, und als EU-Bürger ziehst du ohne Visum um. Für Unternehmer und Berufstätige aus der iGaming-, Finanz- und Tech-Szene ist die Insel seit Jahren ein etablierter Standort. Realistisch solltest du wissen: Malta ist dicht besiedelt und spürbar voll, der Verkehr ist zäh, es gilt Linksverkehr, und die Wohnkosten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wer Weite, Natur und Ruhe sucht, wird auf 316 Quadratkilometern nicht glücklich. Steuerlich kennt Malta für Zugezogene das Non-Dom-Prinzip: Wer ansässig, aber nicht domiziliert ist, versteuert im Kern maltesische Einkünfte und das, was er nach Malta holt. Dazu existieren spezielle Residenz-Programme. Ob und wie das zu deiner Situation passt, klärst du mit einem Berater, passende findest du über den Finder.
- ·Komme ich mit Enge, Dichte und Verkehr auf einer kleinen Insel dauerhaft klar?
- ·Was bedeutet das Non-Dom-Prinzip für meine Einkommensströme?
- ·Wo will ich wohnen, und was kostet das inzwischen wirklich?
- ·Reicht mir das englischsprachige Umfeld, oder will ich in die maltesische Gesellschaft hinein?
- ·Wie sichere ich mich gesundheitlich ab: staatlich, privat oder beides?
- ·Arbeite ich remote, lokal angestellt oder mit eigener Firma?
- ·Wie oft muss ich aufs Festland, und was kosten mich Flüge und Logistik auf Dauer?
Fakten auf einen Blick
- Maltesisch und Englisch
- Euro (seit 2008)
- EU-Mitglied seit 2004, Schengen seit 2007
- wie Deutschland (MEZ)
✓ Passt gut für
- · Wer EU-Rahmen mit englischsprachigem Alltag verbinden will
- · Unternehmer und Fachkräfte aus iGaming, Finanz und Tech
- · Wer kurze Wege und eine internationale Community schätzt
- · Sonnen-Fans, die aufs Meer statt auf Berge schauen wollen
✕ Eher nicht für
- · Wer Natur, Weite und Ruhe braucht
- · Wer empfindlich auf Verkehr, Baustellen und Dichte reagiert
- · Wer günstigen Wohnraum erwartet
- · Wer nur auf dem Papier umziehen will, ohne echten Lebensmittelpunkt
Worum es in Malta geht
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+Brauche ich als Deutscher ein Visum für Malta?
Nein. Als EU-Bürger reist du frei ein. Wenn du länger als drei Monate bleibst, musst du dich bei der Behörde Identità registrieren und erhältst ein eResidence-Dokument.
+Was ist das Non-Dom-Prinzip?
Wer in Malta ansässig, aber nicht dort domiziliert ist, versteuert im Grundsatz Einkünfte, die in Malta entstehen, und ausländische Einkünfte, die nach Malta überwiesen werden. Zusätzlich existieren Programme wie The Residence Programme für EU-Bürger. Ob und wie das zu deiner Situation passt, klärst du mit einem Berater, passende findest du über den Finder.
+Wie funktioniert die Gesundheitsversorgung?
Malta hat ein staatliches Gesundheitssystem, EU-Bürger haben mit der europäischen Krankenversicherungskarte Zugang zur öffentlichen Versorgung, Residenten über das nationale System. Daneben ist der private Sektor verbreitet und wird von vielen Zugezogenen genutzt.
+Wie teuer ist das Wohnen?
Deutlich teurer als noch vor einigen Jahren, die Immobilienpreise steigen seit Jahren spürbar. Beliebte Küstenorte wie Sliema und St. Julian's liegen weit über dem Insel-Durchschnitt. Vor Ort anschauen lohnt sich mehr als jede Statistik.
+Muss ich Maltesisch lernen?
Nein. Englisch ist gleichberechtigte Amtssprache und trägt durch Alltag, Behörden und Berufsleben. Maltesisch öffnet Türen in die lokale Gesellschaft, ist aber keine Voraussetzung. ---
Eindrücke aus Malta
Video: Voisy Mirkovic / Pexels
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Aktualisiert am 27. Juli 2026